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Currently Reading: J. K. Rowling - "Harry Potter and the Prisoner of Azkaban"; Laurell K. Hamilton - "Anita Blake - Burnt Offerings"


Douglas Adams - "The Ultimate Hitchhiker's Guide"

Genial, genial, genial! Auch wenn er nicht in allen Teilen seinen hohen Standard durchgehend halten kann, finde ich sie doch alle super. Douglas Adams nicht gekannt zu haben, ist ein furchtbares Versäumnis. Der große Handlungsstrang ist vielleicht nicht so interessant, aber seine Details und Nebengeschichten sind einfach der Wahnsinn! Bin ein Fan!


Alessandro Baricco - "Land aus Glas"

Wunderschön! Die Geschichte und die Figuren sind total stimmig und lassen einen in eine Traumwelt eintauchen, aus der man gar nicht mehr wiederkommen möchte. Allein sein Stil ist stellenweise ein bisschen anstrengend (aber es ist nie so schlimm, dass es unangenehm wird). Freu mich schon auf alles andere, was er geschrieben hat!

Alessandro Baricco - "Oceano Mare"

Wohl das misteriöseste Buch von ihm, dass ich gelesen habe. Die Sprache ist wie immer wunderschön, die Figuren wunderbar süß und die Handlung zum sich darin verlieren. Land aus Glas ist zwar immer noch mein Favourit, aber auch Oceano Mare ist etwas sehr Besonderes. Unbedingt lesen!

Alessandro Baricco - "Seide"

Wieder einmal - wunderbare Sprache, sehr lyrisch, genauso wie die Geschichte, die auch sehr poetisch ist. Er arbeitet viel mit Wiederholungen, aber trotzdem wirkt es nie fad oder langatmig. Ganz im Gegenteil - das Buch ist viel zu kurz. Auch wenn es nicht so gut ist, wie Land aus Glas (vielleicht, weil es mich inhaltlich nicht so sehr angesprochen hat), durchaus sehr lesenswert.


J.M. Barrie - "Peter Pan"

Süß, süß, süß! Ich habe mich in dieses Buch verliebt. Obwohl ich weder Peter noch Wendy wirklich leiden kann, hat Barrie einfach eine grandiose Art zu erzählen und zu beschreiben. Einfach ein Buch zum immer wieder lesen. Am besten mindestens einmal im halben Jahr. Mehr kann man dazu nicht sagen.


Harriet Beecher-Stowe - "Onkel Tom's Hütte"

Ich habe leider nur die kürzere Kinderbuchausgabe gelesen und man merkt schon, dass die Charaktere dadurch ein bisschen kurz kommen (alle schön und alle nett, bis auf ein paar ausgewählte Böse und alle wahnsinnig gläubig, im Grunde zu perfekt). Das muss zwar in der Erwachsenenversion nicht besser sein, aber man kann ja hoffen. Die Handlung ist zwar etwas kitschig, aber ich kann mir gut vorstellen, wieso das solche Wellen geschlagen hat.
Fazit: Gut, dass ich's gelesen habe, aber ich muss es nicht unbedingt wieder lesen.


Christopher Brookmyre - "Quite Ugly One Morning"

Das Buch war stellenweise sehr gut, wie immer auch sehr spannend und ich mag Parlabane, die Hauptfigur. Und natürlich auch Schottland . Stellenweise ging es mir fast ein bisschen zu weit mit dem Kotzen und dem Scheißen, aber er hat sich nie so lange damit aufgehalten, dass es tatsächlich unangenehm werden könnte. Guter Zeitvertreib!


Dan Brown - "The Da Vinci Code"

Spannend! Auf der Rückseite vom Buch steht als Kritik: "Blockbuster-Perfection" - und das beschreibt's einfach genau. Stilistisch gibt das Buch nicht wirklich viel her (aber das habe ich mir auch nicht erwartet). Aber man bleibt dran, auch wenn teilweise die Twists recht offensichtlich sind. Kann man auf jeden Fall lesen.


Tim Burton - "The Melancholy Death of Oyster Boy & Other Stories"

Süß. Schwarzer Humor, wie man es von Tim Burton gewöhnt ist und dadurch, dass er es selber auch illustriert hat, hat man echt fast das Gefühl, dass man einen Film von ihm sieht. Leider viel zu kurz.


Agatha Christie - "Das Haus an der Düne"

Ich mag Hercule Poirot nicht unbedingt so gerne und ich muss auch ehrlich gestehen, dass mich diese Krimis eher langweilen, ich weiß nicht, warum ich immer wieder einen lese. Aber es ist ein ganz normaler Christie-Roman, nicht besser, aber auch nicht schlechter als andere.

Agatha Christie - "Ten Little Niggers"

Kein typischer Agatha Christie, nachdem weder Miss Marple noch Hercule Poirot dabei sind, aber die Handlung ist genauso spannend. Besonders wie sich die Leute gegenseitig verdächtigen. Ich habe ja ein Faible für die Dynamik von Gruppen in Extremsituationen (ist das nicht schön ausgedrückt) und das kommt nicht zu kurz. Die allerletzte Wendung hätt nicht unbedingt noch sein müssen, aber gut. Ist verzeihlich.
Mit zwei Worten: Gute Unterhaltung!


Eoin Colfer - "Artemis Fowl", "Artemis Fowl: The Arctic Incident", "Artemis Fowl: The Eternity Code", "Artemis Fowl: The Opal Deception"

Der erste Teil der Trilogie punktet durch eine neuartige Handlung (endlich mal ein richtiger Antiheld), herzige Ideen und überzeugt vor allem durch seine liebevollen Details.
Im zweiten Teil wird die Geschichte überdrehter und schneller. Die Figuren gewinnen an Tiefe und die "Lower Elements" werden besser dargestellt. Alles in allem schafft es Colfer, im zweiten Teil nicht abzusacken, sondern mit demselben Elan und Humor eine gute Story weiterzuerzählen.
Der dritte Teil ist das grandiose Ende (oder auch nicht) der Geschichte. Bin begeistert. Ist jedem ab 10 zu empfehlen. Es bleibt spannend und lustig und herzig bis zum letzten Wort.
Und er hat tatsächlich noch einen vierten Teil geschrieben, der den anderen um nichts nachsteht. Die Handlung ist spannend und tragisch, aber wie immer auch witzig und humorvoll. Gefällt. Hoffentlich macht er weiter so!


Roald Dahl - "Esio Trot"

Das Buch ist total süß, aber leider viel zu kurz. Die Illustrationen von Quentin Blake sind wie immer wunderbar und es ist einfach ein total herziges Buch!

Roald Dahl - "Danny the Champion of the World"

Sehr süß, wenig schwarzer Humor, für Roald Dahl, aber es ist ja auch ein Kinderbuch. Auf jeden Fall für jedes Alter zu empfehlen. Ich steh drauf!


Robertson Davies - "The Rebel Angels" (+ "What's Bred in The Bone", "The Lyre of Orpheus")

Interessant. Es passiert eigentlich nicht viel, aber trotzdem ist es wahnsinnig kompliziert zu erklären, worum es geht. Davies Stil ist einfach und fließend und liest sich recht gut, auch wenn es stellenweise (selten) ein bisschen langatmig wird. Es ist aber auf jeden Fall wert, noch die zwei anderen Teile der Trilogie zu lesen.
Ich habe den zweiten Teil begonnen und mich zu Tode gelangweilt. Eines der wenigen Bücher, die ich nicht zu Ende gelesen habe (und auch nicht werde). Der dritte Teil soll noch schlimmer sein, also wird's wohl dabei bleiben.


Roddy Doyle - "A Star Called Henry"

So ein Traumbuch! Die Sprache ist wunderbar, man muss abwechselnd lachen und weinen und manchmal sogar beides auf einmal, die Geschichte ist toll und ich will mehr! Gottseidank ist der zweite Teil der Trilogie schon heraus! Jetzt muss ich nur noch warten, bis ich wieder Geld am Konto habe und dann lauf ich's gleich kaufen!


Glen Duncan - "I, Lucifer"

Es war irgendwie sehr anstrengend, dieses Buch zu lesen. Ich glaube nicht, dass es sehr viel damit zu tun hat, dass ich es auf Englisch gelesen hatte, das kommt ja öfter vor. Aber der Stil von Duncan ist ermüdend. Die Idee ist eigentlich ganz gut, aber die meiste Zeit hat er sie nicht besonders toll ausgeführt. Durchaus lesbar, aber nur, wenn man grad nichts Besseres zu tun hat.


Jeffrey Eugenides - "Die Selbstmord-Schwestern"

Ich hab den Film einmal vor Unzeiten gesehen und konnte mich nicht mehr wirklich daran erinnern. Auch das Buch hat mir den Film nicht mehr vor Augen geführt, aber das ist eigentlich total nebensächlich. Es ist einfach ein geniales Buch. Gut geschrieben, interessant und ein schöner Stil. Sollte man unbedingt lesen!


Helen Fielding - "Bridget Jones: The Edge of Reason"

Der zweite Teil ist sogar tatsächlich besser als der erste, sowas erlebt man selten. Ich finde es auch sehr interessant, was im Film so alles draus gemacht wurde... Was aber echt witzig ist, sind die ständigen Anspielungen auf Colin Firth. Sehr nette Unterhaltung!


Jasper Fforde - "The Eyre Affair"

Einfach genial! Es ist spannend, witzig und einfach eine tolle Idee und das ganze noch in gutem Stil geschrieben. Ich habe das Buch zum Geburtstag geschenkt bekommen und war eine der besten Buchempfehlungen seit langem! Undbedingt lesen, wenn man Bücher und Literatur nur ein bisschen mag!


Mick Foley - "Tietam Brown"

Die Charaktere sind wohl eher unwahrscheinlich, aber einfach total herzig. Die Geschichte ist wirklich nett und der Kerl schreibt wirklich gut, besonders wenn man bedenkt, dass er ein Ex-Wrestler ist und nicht irgendwie ein Studierter... Sehr cool. Hat mir echt gut gefallen!


Gabriel Garcia Marquez - "Erinnerung an meine traurigen Huren"

Garcia Marquez Stil ist angenehm und leicht lesbar. Noch dazu ist das Buch sehr dünn, so gesehen ist es sicher ein netter Zeitvertreib für vielleicht zwei Stunden, der sich auch auszahlt. Die Geschichte ist vielleicht ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber durchaus interessant und er erzählt sie so, dass man irgendwie auch gar nichts Anstößiges daran findet, auch wenn das eigentlich leicht möglich wäre. Wird nicht zu meinem Lieblingsbuch werden, aber hat mir gefallen.


Thomas Glavinic - "Wie man leben soll"

Der Stil von Glavinic ist interessant, er spricht/schreibt von seiner Hauptfigur Karl Kolostrum nur mit "man". Seine Geschichte ist nett, nicht unbedingt sehr innovativ, aber ganz witzig. Ich finde es ja immer sehr schön, wenn ein Buch in Wien spielt. Alles in allem ist es kurzweilig, kein Buch, das man gelesen haben muss, aber durchaus eins, das man gelesen haben kann. Und der Schluss ist echt total nett.


Rob Grant - "Incompetence"

Grant hat gute Ideen, zieht diese aber nicht immer ganz durch. Sein Stil ist angenehm zu lesen und er hat viele sehr witzige Stellen. Ich hatte mir aber mehr Humor erwartet und mehr kleine Seitenhiebe auf aktuelle Dinge. Im Grunde dachte ich, dass es mehr wie ein Douglas Adams Buch sein würde. Aber das kann wohl nicht jeder.


Laurell K. Hamilton - "Anita Blake Vampire Hunter Novels - Guilty Pleasures", "The Laughing Corpse", "Circus of the Damned", "The Lunatic Café", "Bloody Bones"

Die Bücher sind mit einem Wort gut beschrieben - Schund. Aber es ist trotzdem, oder vielleicht auch deswegen, sehr amüsant. Hamilton hat einen Sarkasmus, der mich einfach immer zum Lachen bringt. Ihre Vampire schauen wie immer alle gut aus (auch wenn sie meinen Geschmack nicht unbedingt treffen) und - kleines Detail am Rande - Anita Blake, ihre Hauptfigur, erinnert mich verdächtig an Hamilton selber. Die Serie hat zwölf Bände, angeblich werden sie mit der Zeit immer dreckiger. Mal sehen. Für Schund kam in den ersten beiden Teilen auf jeden Fall recht wenig Sex vor. Im zweiten Teil lässt sie stilistisch etwas nach (viele lange Szenen, die nur mit he said - I said bestritten werden usw.), aber es ist immer noch angenehm zu lesen.
Der dritte Teil ist sehr spannend und hat absoluten Suchtfaktor. Ihr Stil ist wieder besser, wenn auch immer noch nicht perfekt.
Der vierte Teil ist... naja, toll! Owohl ich mich über sehr viel aufregen kann, bin ich immer noch süchtig und es ist einfach genial!
Der fünfte Teil ist ein bisschen sehr zach (bis auf die letzten paar Kapitel, wo es dann zum Showdown kommt). Aber es gibt auch hier wieder ein paar kultige Sachen, außerdem ist die Motivation ja recht groß, weiterzumachen, zumindest, wenn man so verdorben ist wie ich .


Paulus Hochgatterer - "Über Raben"

Wieder ein neuer, österreichischer Autor. Und ein sehr guter noch dazu. "Über Raben" ist zweigeteilt. Die Geschichte von dem Lehrer ist sehr krank, aber irgendwo noch nachvollziehbar. Die Geschichte von dem Mädchen beginnt normaler und wird mit der Zeit irgendwie immer surrealer. Hochgatterer versteht es, seine Figuren toll zu beschreiben, man hat das Gefühl, man lernt sie wirklich kennen.
Absolut weiterzuempfehlen!


Nick Hornby - "About A Boy"

Das Buch ist ganz nett. Aber an High Fidelity kommt einfach nichts von ihm ran. Aber nachdem es sich schnell und nicht vollkommen unangenehm liest, kann man es durchaus mal zur Hand nehmen. Am besten an einem regnerischen Nachmittag, an dem man nichts anderes zu tun hat.


Michel Houellebecq - "Elementarteilchen"

Viel Skandal habe ich in dem Buch nicht gefunden. Hatte mir Schlimmeres erwartet. Dass er Sexszenen beschreibt oder die Vernichtung der menschlichen Rasse vorschlägt, sollte heutzutage nicht mehr so große Wellen schlagen. Aber es war ein sehr gutes, sehr spannendes Buch, das ich stellenweise gar nicht aus der Hand legen konnte. Das Ende war ein bisschen lang, durch den Stil einer wissenschaftlichen Zusammenfassung (bin ich froh, dass ich es NICHT auf französisch gelesen habe). Seine Charaktere sind interessant und irgendwie versteht man, warum sie geworden sind, wie sie geworden sind.
Kann ich jedem weiterempfehlen!


Elfriede Jelinek - "Die Klavierspielerin"

Jelineks Stil ist interessant, teilweise aber sehr langatmig und dadurch -weilig. Ihr Figuren sind interessant und glaubhaft, auch wenn sie mir manchmal ein bisschen eindimensional vorkommen. Irgendwie hat mich die Geschichte in keiner Weise berührt, ich habe es immer gelesen, als würd mich das überhaupt nicht betreffen. Eigentlich schade, denn ich glaube, dass das Buch mehr Wirkung hätte, wenn es einen persönlich ansprechen würde.
Insgesamt kein Buch, das ich empfehlen, aber auch kein Buch, von dem ich abraten würde.


Stephen King - "Das geheime Fenster, der geheime Garten"

Ich glaube, ich habe schon zuviele Bücher gelesen/Filme gesehen, die diesen Twist am Ende hatten, auf jeden Fall war es mir ziemlich bald klar. Und das Gespenstische zum Schluss war jetzt nicht so wahnsinnig furchterregend. Auf jeden Fall einer seiner schwächsten Romane. Muss mir mal den Film anschauen. Vielleicht ist er besser. (Obwohl, beim ersten Versuch, den ich gestartet habe, bin ich ja ziemlich bald eingeschlafen...) Muss man auf jeden Fall nicht gelesen haben.

Stephen King - "Langoliers"

Also, entweder, ich kenne Stephen King inzwischen zu gut, oder die Geschichte war tatsächlich absehbar, auf jeden Fall war das Ende recht offensichtlich. Aber es macht trotzdem Spaß, es zu lesen. Ich mag die Art, wie er Menschen und Situationen beschreibt. Auch wenn mich das ständige "Ri-itsch" fast in den Wahnsinn getrieben hat (nur durch's Lesen), was aber ziemlich sicher die Absicht war.

Stephen King - "Needful Things"

Ich mag Stephen King sehr gerne und Needful Things ist sicherlich eines seiner besten Bücher, da die Handlung nicht durch das Übersinnliche bestimmt wird (auch wenn es auch hier vorkommt), sondern durch die mehr oder weniger feindlichen Beziehungen der verschiedenen Ortsbewohner. Jeder, der schon einmal "in einer kleinen Stadt" (übrigens der deutsche Titel) gewohnt hat, weiß, wie möglich es ist, dass diese ganzen Spannungen, die zwischen den Menschen im Laufe der Zeit entstanden sind, irgendwann explodieren. Dadurch wird das Buch einfach realistischer und stellt wiedereinmal das psychologische Feingefühl von King unter Beweis.


C.S. Lewis - "The Chronicles of Narnia"

Sehr nett, sehr phantasievoll, einfach toll. Man taucht in diese Welt ein und will nicht mehr rauskommen. Die einzelnen Bücher sind alle spannend und in ihrer Gesamtheit kommt einfach ein wirklich schönes Epos raus. Sollte jeder gelesen haben!


Sándor Márai - "Die Glut"

Im Grunde wäre das Buch ja sehr interesssant (von der Ausgangsposition her), auch der Stil ist sehr schön, allerdings wird es - auf gut Deutsch - sehr zach. Wenn es zu den kapitellangen Monologen kommt, dann wird es einfach fad. Aber wenn man das überfliegt, ist das Buch sehr nett.

Sándor Márai - "Die Gräfin von Parma"

Die Geschichte ist sehr interessant und gut erzählt. Leider ist es auch hier wieder der Fall: Sobald der Graf zu seinem Monolog ansetzt, wird es ein bisschen langweilig. Danach wird es zwar wieder besser, aber den Elan vom Anfang, bekommt er nicht wieder zurück. Hat mir besser gefallen als die Glut, aber mein neuer Lieblingsautor wird er ziemlich sicher nicht werden.


Armistead Maupin - "The Night Listener"

Hat mir gefallen. Es war schön geschrieben und gut aufgebaut und auf jeden Fall zu empfehlen. Auch der Twist am Schluss kommt sehr gut rüber und es wird einem dann einiges klar. Stilistisch ist es einfach sehr gut. Sehr lesenswert!


Garth Nix - "Sabriel", "Lirael", "Abhorsen", "The Creature In The Case"

Am Anfang von Sabriel gibt es keine Erklärungen. Du tauchst einfach ein in diese Welt und gehst gleich verloren. Aber nicht, weil du dich nicht auskennst, sondern einfach, weil sich alles erklärt und du gleich von der Handlung und den Figuren gefesselt wirst. Alles ist total liebevoll gestalt und es bleibt spannend bis zum Schluss. Toll.
Außerdem hat Garth Nix ein besonderes Talent. K und ich können über Touchstone reden, ihn mit denselben Worten beschreiben und zwei absolut perfekte Männer vor uns sehen - einer für jede, das muss man mal schaffen.
In Lirael lernt man zunächst die etwas andere Welt der Clayr kennen, aber auch der Abhorsen-Teil wird nicht außer acht gelassen. Die Handlung geht im Eilschritt voran und ich liebe den "Disreputable Dog"! Es ist alles sehr spannend, auch wenn die Vaterschaftsgeschichte schon recht offensichtlich ist.
Aber es ist einfach super.
Abhorsen ist der krönende Abschluss. Es ist eindeutig das beste Buch von den dreien und eines der wenigen seit ewig langer Zeit, bei dem ich nicht nur nicht aufhören konnte, es zu lesen, sondern auch noch geheult habe. Als ich dann um 1 Uhr früh fertig war, sind mir die Tränen runtergelaufen und ich wollte es sofort nochmal lesen.
Jedem, der auch nur ein bisschen was für Fantasy übrig hat, zu empfehlen!
The Creature In The Case spielt etwas später und ist viel, viel zu kurz! Ich will mehr! Hoffentlich schreibt er noch was. Auch hier ist das Geschehen sehr spannend und obwohl nur ein kleines Büchlein, steckt viel drin.


Mario Puzo - "Der Pate"

Das Buch hat was. Ich habe es zwar irritierenderweise in einer schlechten Edition mit recht vielen Tippfehlern, aber dafür kann Puzo ja nichts. Die Geschichte kannte ich schon, da ich den Film zuerst gesehen hatte. Aber das stört überhaupt nicht. Es ist wirklich interessant und spannend. Ich werde jetzt auch noch die Fortsetungen lesen.
Kleine Anmerkung am Rande: In dem Teil, in dem die jungen Jahre von Vito Corleone beschrieben werden, hatte ich ständig das Gefühl, dass ich es schon gelesen habe, einfach, weil der Film (in dem Fall ist es, glaub ich, schon der zweite Teil) sich so genau daran hält. Faszinierend.


Christoph Ransmayr - "Der Weg nach Surabaya"

Die gesammelten Reiseberichte (ich weiß nicht, ob's alle sind, ich denke nicht) sind wahnsinnig schön. Sie bestechen nicht nur durch ihre klare, wunderbare Sprache, sondern vor allem die Art, wie er die verschieden Gegenden vorstellt, ist nicht nur mal was Anderes, sondern auch noch interessanter. Er beschreibt die Landschaften kurz, aber treffend und konzentriert sich eigentlich darauf, die Menschen zu beschreiben, wobei man zumindest den Eindruck gewinnt, das Land besser kennenzulernen.
Gefährlich für alle, die für Fernweh anfällig sind.


Anne Rice - "Interview with the Vampire"

Teilweise ist das Buch ein bisschen lang und Louis mit seiner nachdenklichen, ewig traurigen und sich selbst bemitleidenden Art geht mir ein bisschen auf die Nerven. Aber es ist eigentlich ganz gut geschrieben und spannend. Bin schon auf den zweiten Teil gespannt.


J. K. Rowling - "Harry Potter and the Philosopher's Stone"

Man darf sich nicht das beste Buch aller Zeiten erwarten (was bei der Publicity schon mal passieren kann), aber es ist doch sehr süß und durchaus lesbar. Es macht Spaß, in eine so phantasievolle Welt einzutauchen, auch wenn es teilweise sehr vorhersehbar ist.


Willy Russell - "Der Fliegenfänger"

Nett. Die Geschichte ist süß, der "Held" ist manchmal sympathisch, manchmal nicht. Auch wenn das Ganze objektiv betrachtet relativ unwahrscheinlich ist, stellt man es doch nie in Frage, weil es einfach gute Unterhaltung ist. Es wird viel von den Smiths gesprochen, die ich ja selber auch verehre. Das Einzige, was ich nicht unbedingt gebraucht hätte, sind die Stellen mit den selbstgeschriebenen Songtexten, aber das sind ja eh nur zwei, also ist es zu überleben.


Lemony Snicket - "The Bad Beginning"; "The Reptile Room"; "The Wide Window"; "The Miserable Mill"; "The Austere Academy"; "The Ersatz Elevator"; "The Vile Village"; "The Hostile Hospital", "The Carnivorous Carnival", "The Slippery Slope", "The Grim Grotto", "The Penultimate Peril"

Sehr genial, der Stil, die Handlung, die Figuren - Total zum Süchtigwerden. Gottseidank gibt es schon elf Bände, das heißt, ich kann für die nächste Zeit recht beruhigt drangehen! Es ist einfach wirklich ein Muss!
Der zweite Teil lässt um nichts nach und es ist und bleibt einfach genial! Viele kleine Randbemerkungen, die einen ganz eigenen Charme ausmachen. Freu mich schon auf Nr. 3.
Der dritte Teil war bis jetzt der allerbeste (man siehe auch die Zitate, die ich gepostet habe). Es ist einfach super zu lesen!
Im vierten Teil wird alles ein bisschen trauriger, hoffnungsloser, aber der gute Stil und der Humor bleiben erhalten.
Im fünften Teil geht es genauso gut weiter wie bisher. Gefällt mir immer mehr.
Der sechste Teil wird weiter schauriger.Aber der Suchtfaktor ist spätestens seit dem zweiten Teil gegeben und es wird einfach immer spannender, besonders mit dem Geheimnis.
Der siebte Teil ist fast noch schräger als der Rest, wenn das überhaupt geht. Und es geht immer weiter!
Im achten Teil wird es einfach immer absurder. Ich steh drauf. Ich bin mal gespannt, was noch alles V.F.D. ist!
Im neunten Teil wird einem zum ersten Mal so richtig klar, wie grauslich das eigentlich ist (zumindest mir ging's so), aber es ist trotzdem so gemacht, dass man es einfach übersehen kann.
Im zehnten Teil tauchen neue Fragen auf. Die ganze Geschichte ist schon ziemlich kompliziert, eigentlich. Sehr spannend.
Im elften Teil werden ein paar Fragen beantwortet und viele neue aufgeworfen. Sein Stil ist cool wie immer. Ich steh auf diese Bücher.
Oh mein Gott, jetzt habe ich den zwölften schon gelesen und dabei hat er den dreizehnten noch nicht geschrieben!!!! Verzweiflung bahnt sich an! Die Suspense wird unerträglich!


Antal Szerb - "Die Pendragon-Legende"

Szerb hantiert noch etwas ungeschickt mit der Sprache, zumindest wirkt es so. Die Details, die er schildert, machen die Handlung ein bisschen vorhersehbar, was schade ist, aber ansonsten ist es ein recht guter Mystery-Thriller. Die Hauptfigur, Janos Batky, ist ziemlich unsympathisch, aber das stört eigentlich nicht. Zusammengefasst: Muss man nicht gelesen haben, kann man aber auf jeden Fall lesen.


Wladyslaw Szpilman - "Der Pianist - Mein wunderbares Überleben"

Man merkt zwar schon, dass Szpilman an sich kein Literat ist, trotzdem ist dieses Buch ein sehr fesselndes Stück Zeitgeschichte. Es ist auch sehr interessant, das Buch mit dem Film zu vergleichen, der in meinen Augen immer besser wird, da er die Vorlage einfach so treu und genau umsetzt. Es ist noch einmal interessanter, weil es einfach auch mal Polen im 2. WK schildert, das ja eins der Länder ist, von dem man nicht auf die Nase gebunden bekommt, was dort eigentlich passiert ist. Echt toll!


Leo Tolstoi - "Anna Karenina"

Es ist lang. Es kommen verwirrend viele Figuren vor. Ich habe eine billige Ausgabe mit schlechter Übersetzung und Tippfehlern. Spricht eigentlich nicht fürs Lesen. Aber ich habe es geschafft und es war eigentlich nicht schlecht. Aber ich würde es nur eingefleischten Fans russischer Literatur/Tolstois empfehlen.


Paul Watzlawick - "Anleitung zum Unglücklichsein"

Das perfekte Buch, um in getrübter Stimmung gelesen zu werden. Mit jedem Wort, das man liest, wird das Schmunzeln immer mehr zu einem Grinsen. Und wenn man dann kopfschüttelnd aufsieht, hat man sich selber bei mindestens hunderdreiundsechzig Punkten selbst ertappt.
Schade, dass es so kurz ist.


Bernard Werber - "Les Fourmis"

Spannend. Nicht nur, dass Mysterium, um den Keller, sondern auch, die Insekten- bzw. Ameisenwelt mal aus einem anderen Blickwinkel kennenzulernen, habe ich sehr interessant gefunden. Schade nur, dass Werber sich scheinbar manchmal nicht genug Zeit für seine menschlichen Figuren nimmt. Bin auf jeden Fall mal gespannt auf den zweiten Teil der Trilogie.






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